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So werden Sie Arbeitsfähigkeitscoach

09.04.2026

Wie läuft die Qualifizierung zum Arbeitsfähigkeitscoaching ab?

Einblick in Struktur, Inhalte und das Besondere an diesem Ausbildungsgang

Wer im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) Verantwortung trägt, weiß, wie komplex diese Aufgabe sein kann. Unsicherheiten im Gespräch, rechtliche Fragen, widersprüchliche Erwartungen und belastende Situationen gehören zum Alltag. Genau hier setzt das Arbeitsfähigkeitscoaching (AFCoaching) an: Es bietet einen fundierten Rahmen, um BEM-Fälle strukturiert, professionell und empathisch zu begleiten.

Doch wie läuft die Qualifizierung eigentlich ab? Und was macht sie besonders?

 

Drei Phasen, ein Ziel: Handlungssicherheit im BEM

Die Qualifizierung zum Arbeitsfähigkeitscoach erstreckt sich über etwa ein Jahr und gliedert sich in drei zentrale Bausteine:

  1. Grundlagenschulung (4 Tage)

Hier werden die theoretischen und praktischen Grundlagen gelegt:

  • gesetzliche Rahmenbedingungen & rechtliche Mindeststandards
  • Struktur und Inhalte des AFCoachings (7-Schritte-Modell)
  • Rolle des AFCoaches im BEM-Prozess
  • Kommunikation, Haltung und Datenschutz
  • Integration in BGM, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung

Besonderes Gewicht liegt auf Übungen: Gesprächssimulationen, Fallbeispiele und Reflexion schaffen Sicherheit für die Praxis.

  1. Fallarbeit & Reflexionstage

Nach der Schulung setzen die Teilnehmenden ihr Wissen direkt um: Sie begleiten einen realen Fall aus ihrem betrieblichen Umfeld mit dem AFCoaching-Modell. In zwei eintägigen Reflexionstreffen (nach ca. 4 und 8 Monaten) tauschen sie sich in der Gruppe aus, besprechen Herausforderungen und reflektieren ihre Rolle.

Die begleitende Supervision durch erfahrene Coaches stärkt dabei sowohl fachlich als auch emotional.

  1. Kolloquium & Zertifizierung

Nach etwa einem Jahr präsentieren die Teilnehmenden ihren begleiteten Fall, reflektieren den Prozess und stellen sich dem Austausch mit der Ausbildungsleitung. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Die jährliche Rezertifizierung ist verpflichtend, wenn das Zertifikat dauerhaft gültig bleiben und die Bezeichnung "Arbeitsfähigkeitscoach" weiterhin offiziell geführt werden soll – etwa in der Signatur oder im beruflichen Kontext. Sie erfolgt durch die Teilnahme an Fachimpulsen und Netzwerktreffen, die den Austausch fördern und aktuelle Entwicklungen im BEM aufgreifen. durch Fachimpulse und Netzwerktreffen.

Was diese Qualifizierung besonders macht

  • Praxisorientierung: Von Anfang an arbeiten die Teilnehmenden mit echten Fällen aus ihrer betrieblichen Realität.
  • Struktur & Haltung: Neben Methoden steht die innere Haltung im Zentrum: Wie begleite ich Gespräche auf Augenhöhe, wie gehe ich mit Grenzen um?
  • Austausch: Die Gruppentreffen bieten viel Raum für kollegiale Beratung und Stärkung im Berufsalltag.
  • Nachhaltigkeit: Die einjährige Dauer mit begleitender Supervision ermöglicht einen echten Lern- und Entwicklungsprozess.


Werden Sie Arbeitsfähigkeitscoach 2026! Die nächste Grundlagenschulung findet vom 22. - 25. September 2026 in Mainz oder online statt. Mehr Informationen: https://www.arbeitsfaehig.com/de/1,seminare/738,qualifizierung-und-zertifizierung-zum-arbeitsfaehigkeitscoachR.html.

Das sagen unsere Kund*innen

Claudia

Ich bin begeistert und überzeugt von dem Projekt BEMpsy. Kompetente Fachleute die sich zum Wohle sowohl betroffener Beschäftigter als auch Unterstützung suchenden Arbeitgebenden vernetzen, online Neues schaffen und Übersicht in dem Thema geben. Arbeitsfähigkeit aktuell und ganzheitlich betrachtet. Das Institut leistet wichtige und notwendige Arbeit!

Das sagen unsere Kund*innen

Sylke B.

"Für unser BEM-Team hatten wir ein eigens für unsere Firma zugeschnittenes Online-Seminar gebucht. Unsere Referentin, Regina Laudel, hat alle Teilnehmer von ihrem aktuellen Wissenstand abgeholt, so dass wir gemeinsam in Übungssequenzen starten konnten. Die Inhalte wurden umfassend, aber kurzweilig erklärt. Wir haben wichtige Praxistipps erhalten, die uns bei der Umsetzung des Themas hilfreich sein werden."

Das sagen unsere Kund*innen

BEM-berechtigte Person, Engineering Manager

"Das sehr strukturierte und individuell angepasste BEM-Coaching hat mich ermutigt schwierige Aufgaben zu meistern und diese zum Positiven zu wenden."

Das sagen unsere Kund*innen

Joachim S.

"Vielen Dank für das Webinar zum "Haus der Arbeitsfähigkeit" sowie die Vorstellung der verschiedenen Instrumente des Instituts. Sehr empfehlenswert und ein sehr anschauliches Modell. Gerade in Zeiten der Veränderung ist es wichtiger denn je, Arbeitsfähigkeit ganzheitlich zu betrachten."

Das sagen unsere Kund*innen

Sanacorp

"Wir schätzen die langjährige Expertise von Herrn Reuter zum Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie das umfassende Wissen zu angrenzenden Themen wie Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sehr.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir die Erfahrung, Beratung und – falls erforderlich – die Vor-Ort-Unterstützung sehr schätzen.
Mit Herrn Reuter haben wir einen Berater an der Seite, den wir jederzeit zu speziellen Fragen kontaktieren können."

Das sagen unsere Kund*innen

BEM-berechtigte Person im Kundenservice

"Meine BEM-Fallmanagerin war sehr empathisch und wir haben uns schnell verstanden. Am Ende jedes Gesprächs haben wir den nächsten Termin vereinbart, was ich für eine gute Idee halte, um Rahmenbedingungen zu setzen. Es hat mich sehr ermutigt, bestimmte Dinge rechtzeitig zu erledigen: zum Beispiel Abteilungen zu kontaktieren, um die richtigen Arbeitsmittel zu finden und das nicht aufzuschieben."

Das sagen unsere Kund*innen

BahnBKK

"Der Workshop war gut durchdacht, stringent konzipiert und klar strukturiert. Wenn man Betriebliches Eingliederungsmanagement begleitet, lassen sich die Inhalte im Alltag 1:1 anwenden.
Besonders gut gefällt uns, dass theoretisches Wissen mit vielen Praxiserfahrungen kombiniert wurde, das macht das Thema lebendig und greifbar. Der Referent war sympathisch und hatte eine angenehme, eloquente Art zu präsentieren. Er war fachlich sicher und brachte viel Praxiserfahrung mit. Er ging auf Anregungen ein und konnte auch unsere Fachfragen beantworten.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir neuen Input zur Thematik bekommen haben und dieser greifbar vermittelt wurde. Auf Basis des Workshops konnten wir dann an unserem eigenen Angebot arbeiten."

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