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Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG, insbesondere Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung

Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Einführung, Optimierung, Umsetzung und Evaluierung Ihrer Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG.

Was ist die Gefährdungsbeurteilung allgemein und explizit die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgebende dazu, auf der Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes festzustellen, umzusetzen und im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu kontrollieren (BAuA). Die Gefährdungsbeurteilung bietet Ihnen auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen eine einzigartige Möglichkeit, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit einigen Jahren muss die klassische Gefährdungsbeurteilung (GB) um psychische und psychosoziale Belastungsfaktoren erweitert werden.

Dies setzt neue Instrumente voraus, die sich bestenfalls auf emprisch bediente Methoden stützen. Außerdem empfiehlt sich eine Kombination aus subjektiver (personenbezogener) und objektiver (bedingungsbezogener) Verfahren.

Quelle:

  • Uhle, Thorsten; Treier, Michael (2013): Betriebliches Gesundheitsmanagement. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
  • BAuA, Projekt F 1865, 2010: S.116

 

Unsere Vorgehensweise

Um einen qualitative hochwertigen Prozess zu gewährleisten, liegen unserem Prozess die Empfehlungen der nationalen Arbeitsschutzkonferenz zu Grunde. Dieser formuliert sieben Schritte, bei denen wir Sie gerne begleiten:

  1. Vorbereitung
  2. Ermitteln der Gefährdung
  3. Beurteilung von Risiken
  4. Festlegen und Durchführen von Maßnahmen
  5. Überprüfen der Wirksamkeit
  6. Dokumentieren
  7. Fortschreiben

 

Unser BRB-Instrumentarium unterstützt Sie bei allen für den Prozess benötigten Schritten, um die Arbeitsfähigkeit Ihrer Beschäftigten zu stärken und gesunde Arbeitsbedingungen und Arbeitsumgebungen zu gestalten.

Was ist das BRB-Instrumentarium?

Belastung – Ressourcen – Beanspruchung

Bei der Beurteilung der Arbeitssituation sind es genau diese drei Aspekte, die ein umfassendes und aussagekräftiges Bild zeichnen können. Neben den Belastungen, die u.a.  aus der Arbeitsaufgabe, des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung auftreten, werden auch wichtige Ressourcen, die als „Puffer gegen den Stress“ dienen, erhoben. Darüber hinaus gibt das BRB Auskunft über die Arbeitsfähigkeitssituation auf den betrachteten Arbeitsplätzen.

Das BRB-Instrumentarium zur Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung erhebt somit die zur Beurteilung der Arbeitsplätze notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Aspekte. Um Handlungssicherheit bei der Bewertung der Belastungssituation zu erhalten, umfasst das BRB auch Skalen zu vorhandenen Ressourcen sowie zur Beanspruchungssituation.

BRB-Instrumentarium

Auf Grundlage dieser drei Parameter Belastung – Ressourcen – Beanspruchung können aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden, die für die Ableitung wirksamer Maßnahmen zur Optimierung der Arbeits-situation unabdingbar sind.

Dabei wird ein systematisches und ganzheitliches Vorgehen mit wissenschaftlich entwickelten, validierten und praxiserprobten Instru-menten umgesetzt. Das BRB-Instrumentarium enthält u.a. aussage-kräftige Skalen des KFZA – Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse (Prümper et al. 1998) sowie Dimensionen des WAI – Work Ability Index (Tuomi, 1998).

Wir begleiten Sie bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit der Vermittlung notwendiger theoretischer Kenntnisse und der Anreichung konkreter Handlungsmöglickeiten. Gemeinsam werden Gesetze und Vorschriften betrachtet, die Zielvorstellung der GB verdeutlicht und Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte im Betrieb ins Auge gefasst. Weiterhin analysieren wir Möglichkeiten, die aus der Gefährdungsbeurteilung resultieren können und entwickeln mit Ihnen langfristige Handlungsstrategien.

Unsere Service kurz zusammengefasst:

Gerne beraten wir Sie zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen und zur Integration unserer Vorgehensweise in Ihre Prozesse. Wir bieten Ihnen:

  • Methodenberatung für ein an Ihre Bedarfe angepasstes Instrumentarium,
  • Prozessberatung von der Erhebung der aktuellen IST-Situation über die Maßnahmenableitung bis zur Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung,
  • Moderation und Supervision,
  • Informationsveranstaltungen für alle relevanten betrieblichen Akteurinnen und Akteure.

 

Bei Bedarf begleiten wir Sie während des gesamten Prozesses von der Erstberatung bis zur Umsetzung Ihrer Interventionen.

Mit unseren Expertinnen und Experten machen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen systematisch, unkompliziert und einfach!

 

Wir sind auch gerne persönlich für Sie da:

Marianne Giesert: marianne.giesert@arbeitsfaehig.com
Anja Liebrich: anja.liebrich@arbeitsfaehig.com
Tobias Reuter: tobias.reuter@arbeitsfaehig.com

 

Literaturempfehlungen

 

Aktuelles

Kontakt Marianne Giesert Prof. Dr. Anja Liebrich Tobias Reuter