Aktuelles

Nachlese 3. Mainzer Konferenztage

19.11.2015
Diese Woche fanden unsere 3. Mainzer Konferenztage in der Tagungsstätte Erbacher Hof in Mainz statt. Unter dem Thema: „Arbeitsfähigkeit – gestern, heute, morgen“ beleuchteten wir in verschiedenen Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen die unterschiedlichsten Einflussfaktoren der Arbeitsfähigkeit im Zeitverlauf und die Herausforderungen der Zukunft.

Die Teilnehmenden lobten die unterschiedlichen Referate und Einblicke in die verschiedenen Disziplinen. So referierte Dr. Jürgen Tempel als Wegbereiter des Arbeitsfähigkeitskonzepts und Arbeitsmediziner in Deutschland über Arbeitsfähigkeit im Wandel der Zeit und zeigte die gesellschaftspolitische Herausforderung der zunehmenden sozialen Ungleichheit auf, die starken Einfluss auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit hat.  

Der leider immer noch viel zu sehr unterschätzte Bereich „Sucht am Arbeitsplatz“ war Thema von Dr. Franz Pietsch vom Bundesministerium für Gesundheit in Österreich. Er zeigte aktuelle Studien aus Österreich und stellte zahlreiche Praxisbeispiele vor, die diesem Thema etwas erfolgreich entgegensetzen. 

Inwieweit Technologien sich in der (nahen) Zukunft verändern und welche Auswirkungen das auf das Arbeitsleben hat, stellte Dr. Wolfgang Neubarth dar. Diese Informationen lösten bei so manchem Unbehagen im Blick auf die Zukunft aus und befeuerte die Diskussion, wie wir zukünftig arbeiten wollen.

Das Arbeitsfähigkeitscoaching war Thema von Prof. Dr. Anja Liebrich vom Institut für Arbeitsfähigkeit Mainz. Sie zeigte die Möglichkeiten des Instrumentes beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) und auch beim Umgang mit psychisch erkrankten Menschen auf.

Der Schmerzforscher und Bio-Psychologe Prof. Dr. Jörg Trojan zeigte eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen psychosozialen Faktoren und häufigen Erkrankungen bzw. Einschränkungen wie z.B. im Muskel-Skelett-Bereich auf.

Inwiefern ist die Gesundheit im Betrieb eine Aufgabe von Führungskräften? Diese Frage stellte Dr. Peter Krauss-Hoffmann vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Deutschland. Dafür stellte er die Initiative Neue Qualität der Arbeit vor und erläuterte positive und negative Aspekte in Bezug auf Führung.

Wie Gesundheitsthemen im Unternehmen konkret in einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) umgesetzt werden, berichtete der leitende Betriebsarzt Dr. Andreas Erb von der Firma Abbvie. Dabei betonte er auch die unterschiedlichen Entwicklungsschritte, die Bedeutung eines Evaluationskonzeptes sowie die notwendige Beharrlichkeit und Ausdauer.

Das Topthema im sportwissenschaftlichen Kontext sind gerade Faszien. Auch diesem Thema widmeten wir uns und bekamen von Ilona Maurer, Diplom Sportlehrerin, Hintergrundinformationen und praktische Übungen, die ganz einfach auch am Arbeitsplatz durchgeführt werden können.

Zuletzt berichtete Herbert Pichler vom Chancen Nutzen Büro des Österreichischen Gewerkschaftsbunds über seine Erfahrungen mit einem Coachinginstrument, welches den Fragebogen „Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM)“ nutzt. An mehreren Beispielen wurde die Bedeutung unserer sozialen Netzwerke deutlich und konnte auch gezeigt werden, wie diese aufgebaut bzw. wieder nutzbar gemacht werden können.

Insgesamt waren die 3.Mainzer Konferenztage mit der großen Bannbreite an Themen für die Teilnehmenden sehr fruchtbar und informativ. Durch die praxisnahen Diskussionen konnten viele Hinweise für die Umsetzung im eigenen Betrieb herausgearbeitet werden.

Das sagen unsere Kund*innen

Sylke B.

"Für unser BEM-Team hatten wir ein eigens für unsere Firma zugeschnittenes Online-Seminar gebucht. Unsere Referentin, Regina Laudel, hat alle Teilnehmer von ihrem aktuellen Wissenstand abgeholt, so dass wir gemeinsam in Übungssequenzen starten konnten. Die Inhalte wurden umfassend, aber kurzweilig erklärt. Wir haben wichtige Praxistipps erhalten, die uns bei der Umsetzung des Themas hilfreich sein werden."

Das sagen unsere Kund*innen:

BEM-berechtigte Person, Engineering Manager

"Das sehr strukturierte und individuell angepasste BEM-Coaching hat mich ermutigt schwierige Aufgaben zu meistern und diese zum Positiven zu wenden."

Das sagen unsere Kund*innen

Joachim S.

"Vielen Dank für das Webinar zum "Haus der Arbeitsfähigkeit" sowie die Vorstellung der verschiedenen Instrumente des Instituts. Sehr empfehlenswert und ein sehr anschauliches Modell. Gerade in Zeiten der Veränderung ist es wichtiger denn je, Arbeitsfähigkeit ganzheitlich zu betrachten."

Das sagen unsere Kund*innen

Sanacorp

"Wir schätzen die langjährige Expertise von Herrn Reuter zum Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie das umfassende Wissen zu angrenzenden Themen wie Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sehr.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir die Erfahrung, Beratung und – falls erforderlich – die Vor-Ort-Unterstützung sehr schätzen.
Mit Herrn Reuter haben wir einen Berater an der Seite, den wir jederzeit zu speziellen Fragen kontaktieren können."

Das sagen unsere Kund*innen

BEM-berechtigte Person im Kundenservice

"Meine BEM-Fallmanagerin war sehr empathisch und wir haben uns schnell verstanden. Am Ende jedes Gesprächs haben wir den nächsten Termin vereinbart, was ich für eine gute Idee halte, um Rahmenbedingungen zu setzen. Es hat mich sehr ermutigt, bestimmte Dinge rechtzeitig zu erledigen: zum Beispiel Abteilungen zu kontaktieren, um die richtigen Arbeitsmittel zu finden und das nicht aufzuschieben."

Das sagen unsere Kund*innen

BahnBKK

"Der Workshop war gut durchdacht, stringent konzipiert und klar strukturiert. Wenn man Betriebliches Eingliederungsmanagement begleitet, lassen sich die Inhalte im Alltag 1:1 anwenden.
Besonders gut gefällt uns, dass theoretisches Wissen mit vielen Praxiserfahrungen kombiniert wurde, das macht das Thema lebendig und greifbar. Der Referent war sympathisch und hatte eine angenehme, eloquente Art zu präsentieren. Er war fachlich sicher und brachte viel Praxiserfahrung mit. Er ging auf Anregungen ein und konnte auch unsere Fachfragen beantworten.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir neuen Input zur Thematik bekommen haben und dieser greifbar vermittelt wurde. Auf Basis des Workshops konnten wir dann an unserem eigenen Angebot arbeiten."

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