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15.07.2019

Literaturtipp: Normalität: die ungezähmte Kategroie in Psychiatrie und Gesellschaft

In unserer Gesellschaft sind Ausgrenzungsphänomene schon fast modern geworden. Dabei stehen Begriffe wie  „normal“ für nachvollziehbar oder seelisch gesund und „nicht normal“ für unverständlich oder psychisch krank. Diese Ungenauigkeit lohnt sich genauer zu betrachten. Was ist eigentlich normales Verhalten? Was weicht davon ab?

 Asmus Finzen zeigt auf wie sehr die Vorstellungen sowohl in der Gesellschaft als auch in der psychiatrischen Argumentation von Normalitätsannahmen geprägt sind. Ausgehend von der Soziologie, über das Verständnis von Gesundheit und Krankheit bis zur Psychiatrie – erzählt er erhellend, gründlich und manchmal angriffslustig.

 Finzen, A, Normalität: die ungezähmte Kategorie in Psychiatrie und Gesellschaft (144 Seiten)

Psychiatrie Verlag ISBN-10:9783884149393 ISBN-13: 978-3884149393

Weiter Infos dazu finden Sie unter: https://psychiatrie-verlag.de/product/normalitaet/ 

 

Ein Ausgrenzungsphänomen ist z.B. auch Mobbing, denn der Betroffene wird systematisch von seinen KollegInnen durch Intrigen, Ignoranz, unzureichende Information, Denunziation oder Falschinformation ausgegrenzt. Er ist nicht mehr Teil des Teams.

 Das Institut für Arbeitsfähgikeit stellt in seinem zweitägigen Seminar Mobbing oder Minderleister einen buttom-up Zugang vor, der besonders die Beschäftigten in der Verantwortung mit einbezieht. Neben den Möglichkeiten des Persönlichen Umgangs mit der Situation werden auch Lösungswege des präventiven Verhaltens entwickelt.

 Termin: 12.11.-13.11.2019 in Mainz

 Mehr Informationen dazu gibt es unter: https://www.arbeitsfaehig.com/de/42,arbeits-und-beschaeftigungsfaehigkeit/330,mobbing-oder-doch-nur-minderleister.html

 

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