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Der 2. Mainzer Konferenztag: von Gefährdungsbeurteilungen im europäischen Vergleich, Sucht, Zukunftsmusik und „Ganz.Sicher.Gesund“.

28.09.2018

Der zweite Tag der 4.Mainzer Konferenztage ging gestern genauso spannend und erkenntnisreich weiter. In den Morgen starteten wir mit Herrn Michal Ertel. Er referierte über den Umgang mit psychosozialen Belastungen in der Arbeitswelt. Dabei gab er uns Einblicke in ein Forschungsprojekt, das im europäischen Raum Unterschiede, unter anderem im Umgang mit der Gefährdungsbeurteilung, untersuchte. Daraus leitete er konkrete Erfolgsfaktoren wie beispielsweise ausgeprägte Partizipationsrechte der betrieblichen Arbeitnehmendenvertretung und eine gewachsene Partizipationskultur ab. Etwas emotionaler und ernster wurde es dann als sich Pfarrer Dr. Robert Nandkisore den vielseitigen Herausforderungen, Erscheinungsformen und Ausprägungen von Sucht widmete. Dabei betonte er die Schule des Lebens, die wir alle durchleben und schaffte ein Bewusstsein dafür, dass alle Menschen gleiche Gewohnheiten oder Verhaltensmuster wie auch Drogenabhängige entwickeln können. Auf besonderes Interesse ist vor allem seine mitgebrachte Holztafel gestoßen, mit von Jugendlichen formulierten verbotenen Sätzen wie "Das kann ich nicht". Auch die Gemeinschaft Cenacolo, die einen Weg aus der Sucht oder Krise bieten soll, war allen Teilnehmenden bisher neu, weckte aber großes Interesse. Dr. Wolfgang Neubarth ermöglichte uns dann nach der Mittagspause einen Blick in die Zukunft und stellte einige Innovationen, wie beispielsweise künstliche Intelligenz vor, die für uns Termine am Telefon vereinbaren kann. Auch sogenannte "Gamification" oder "virtual reality" mag jetzt eher noch wie Zukunftsmusik klingen, aber wohlmöglich in den nächsten Jahrzehnten zunehmend Einzug in unseren Alltag erhalten. Er betont zudem, dass repetitive Berufe am Aussterben seien und sich alle Bereiche des Arbeitslebens sowie das Management wandelten. Dabei ist es besonders wichtig, dass wir uns bestimmten Chancen und Risiken bewusst sind und uns im Klaren darüber werden, wie wir arbeiten wollen. Als letzte Referentin erzählte Petra Plankenberg von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen als Fachsekretärin für Demokratie und Gute Arbeit. Zudem ist sie Koordinatorin des Netzwerkes "Ganz.Sicher.Gesund", indem sie mit Kooperationspartnern wie der deutschen Rentenversicherung Unternehmen Anstöße geben möchte ein betriebliches Gesundheitsmanagement zu etablieren, insbesondere ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement und eine Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen. Es besteht nach wie vor Nachholbedarf vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. An ihre Ausführungen knüpfte noch eine anregende Diskussion an, unter anderem mit der Erkenntnis, dass auch mehr von Akteuren und Führungspersonen gefordert werden muss, was die Implementierung der verschiedenen Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements angeht. Es ist wichtig Verhältnisse bewusst zu gestalten und auch neue Belastungen zu erkennen und zu überlegen wie Veränderungen beispielsweise durch die Digitalisierung positiv genutzt werden können.

Der Abend klang dann noch in einer gemütlichen Runde im Institut für Arbeitsfähigkeit bei einem Glas Wein und leckerem Spundekäs aus.

Das sagen unsere Kund*innen

Sylke B.

"Für unser BEM-Team hatten wir ein eigens für unsere Firma zugeschnittenes Online-Seminar gebucht. Unsere Referentin, Regina Laudel, hat alle Teilnehmer von ihrem aktuellen Wissenstand abgeholt, so dass wir gemeinsam in Übungssequenzen starten konnten. Die Inhalte wurden umfassend, aber kurzweilig erklärt. Wir haben wichtige Praxistipps erhalten, die uns bei der Umsetzung des Themas hilfreich sein werden."

Das sagen unsere Kund*innen:

BEM-berechtigte Person, Engineering Manager

"Das sehr strukturierte und individuell angepasste BEM-Coaching hat mich ermutigt schwierige Aufgaben zu meistern und diese zum Positiven zu wenden."

Das sagen unsere Kund*innen

Joachim S.

"Vielen Dank für das Webinar zum "Haus der Arbeitsfähigkeit" sowie die Vorstellung der verschiedenen Instrumente des Instituts. Sehr empfehlenswert und ein sehr anschauliches Modell. Gerade in Zeiten der Veränderung ist es wichtiger denn je, Arbeitsfähigkeit ganzheitlich zu betrachten."

Das sagen unsere Kund*innen

Sanacorp

"Wir schätzen die langjährige Expertise von Herrn Reuter zum Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie das umfassende Wissen zu angrenzenden Themen wie Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sehr.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir die Erfahrung, Beratung und – falls erforderlich – die Vor-Ort-Unterstützung sehr schätzen.
Mit Herrn Reuter haben wir einen Berater an der Seite, den wir jederzeit zu speziellen Fragen kontaktieren können."

Das sagen unsere Kund*innen

BEM-berechtigte Person im Kundenservice

"Meine BEM-Fallmanagerin war sehr empathisch und wir haben uns schnell verstanden. Am Ende jedes Gesprächs haben wir den nächsten Termin vereinbart, was ich für eine gute Idee halte, um Rahmenbedingungen zu setzen. Es hat mich sehr ermutigt, bestimmte Dinge rechtzeitig zu erledigen: zum Beispiel Abteilungen zu kontaktieren, um die richtigen Arbeitsmittel zu finden und das nicht aufzuschieben."

Das sagen unsere Kund*innen

BahnBKK

"Der Workshop war gut durchdacht, stringent konzipiert und klar strukturiert. Wenn man Betriebliches Eingliederungsmanagement begleitet, lassen sich die Inhalte im Alltag 1:1 anwenden.
Besonders gut gefällt uns, dass theoretisches Wissen mit vielen Praxiserfahrungen kombiniert wurde, das macht das Thema lebendig und greifbar. Der Referent war sympathisch und hatte eine angenehme, eloquente Art zu präsentieren. Er war fachlich sicher und brachte viel Praxiserfahrung mit. Er ging auf Anregungen ein und konnte auch unsere Fachfragen beantworten.
Wir würden das Institut für Arbeitsfähigkeit weiterempfehlen, da wir neuen Input zur Thematik bekommen haben und dieser greifbar vermittelt wurde. Auf Basis des Workshops konnten wir dann an unserem eigenen Angebot arbeiten."

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