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Aktuelles

07.05.2017

SAVE THE DATE: DEmobbing-Seminar

Was genau ist eigentlich Mobbing?
„Jemand spielt einem übel mit und man spielt wohl oder übel mit“ (Neuberger, 1999).
Mobbing wird beschrieben als eine von Konflikten belastete Kommunikation am Arbeitsplatz zwischen Vorgesetzten und Untergebenen oder Kollegen. Die angegriffene Person ist dabei unterlegen und wird von mindestens einer Person angegriffen. Diese direkten und indirekten Angriffe finden systematisch, oft und über längere Zeit statt, wobei die betroffene Person dies als Diskriminierung empfindet. Mobbing ist dabei ein Geflecht aus Konfliktumgang, Kommunikation und Betriebsklima.

Mobbing betrifft uns nicht... Oder vielleicht doch?
Mobbing macht vor keinem Berufsfeld halt. Vor allem aber Menschen in sozialen Berufsfeldern sind einem vielfach erhöhtem Risiko für Mobbing ausgesetzt. Knapp 7% der Beschäftigten sind aktuell davon betroffen (Mobbingreport BAuA, 2002). In solch einem Arbeitsalltag kann ein Mensch nicht wie ein Stapel Papier auf den nächsten Tag verschoben werden. Die Arbeit wird deshalb oft unter Aufwendung aller Ressourcen erledigt, sodass schnell ein Ventil zum vermeintlichen „Dampf ablassen“ benötigt wird. Neben dieser beispielhaften Ursache spielen aber auch Umstrukturierungen, unklare Kommunikation, Konkurrenzkampf und Unzufriedenheit eine bedeutende Rolle.

Was sind die Folgen für Betroffene und für das Unternehmen?
Neben der psychischen, sozialen oder gar physischen Verletzung der Mobbing-Betroffenen sind auch die anderen Beschäftigten und das Unternehmen davon betroffen. Die Rentabilität kann durch das verschlechterte Betriebsklima heruntergezogen werden. Produktivitätsverluste und Qualitätsverluste sind gängige Folgen. Wo Menschen sich mit Feindseligkeit beschäftigen, bleibt weniger Arbeitskraft erhalten. Dabei gilt Mobbing als eines der starken Indizien für schlechtes Betriebsklima – Offene Vertrauensverhältnisse sind neben Mobbing kaum existent. Die Kosten für das Unternehmen werden auf etwa 50.000 € pro Mobbingopfer geschätzt (Brinkmann, 2011).

Was kann man dagegen tun?
In erster Linie sollte der Fokus auf die innerbetriebliche Prävention gelegt werden, noch bevor es zu Mobbingvorfällen kommt!

Das Institut für Arbeitsfähigkeit bietet am 21.11.2017 eine Veranstaltung für Sie zur Mobbing-Prävention an. Das dreitägige Seminar* läuft unter dem Titel:


„DEmobbing – Erhalt und Förderung der psychischen Ressourcen im betrieblichen Alltag
Ein interaktives (Erlebnis-) Training“


und findet in Mainz statt. Es referiert der hochqualifizierte israelische Deeskalationstrainer und Mobbing-Berater Georg Roessler, der gemeinsam mit den Teilnehmenden Ursachen von Mobbingstrukturen im Unternehmen ergründet. Außerdem wird die Implementierung von DEmobbing im Unternehmen diskutiert und Instrumente für ein innerbetriebliches Engagement vorgestellt und für den eigenen Bedarf weiterentwickelt. Hervorzuheben ist die lebendige Gestaltung des Seminars, das neben theoretischem Input hauptsächlich auf interaktive Schwerpunkte setzt - Dabei steht der direkte Erfahrungsaustausch im Vordergrund.

Haben Sie Interesse? Dann können Sie sich hier anmelden.

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Kontakt Marianne Giesert Prof. Dr. Anja Liebrich Tobias Reuter