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Instrumente rund um das Arbeitsfähigkeitskonzept

Die Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH arbeitet mit dem finnischen Arbeitsfähigkeitskonzept und dem Haus der Arbeitsfähigkeit. In diesem Kontext gibt es eine Reihe von Instrumenten, die wir einsetzen. Diese sind folgend sowie in der Broschüre "Eine Familie stellt sich vor" aufgeführt, welche Sie sich hier als PDF herunterladen können. Außerdem bieten wir den sogenannten "Dialogorientierten Maßnahmenworkshop", den DiWo, an. Näheres dazu finden Sie in der folgenden Tabelle sowie dem dort platzierten Link.

 

Work Ability Index / Arbeitsbewältigungsindex (WAI/ABI)

Der Work Ability Index (WAI), im Deutschen auch Arbeitsbewältigungsindex (ABI) genannt, ist ein Messinstrument zur Erfassung der Arbeitsfähigkeit von Erwerbstätigen. Er wird auch als Arbeitsfähigkeitsindex oder Arbeitsbewältigungsindex bezeichnet. Beim WAI handelt sich um einen Fragebogen, der entweder von den Befragten selbst oder von Dritten, z.B. Betriebsärzt/innen bei der betriebsärztlichen Untersuchung, ausgefüllt wird. Ziel der Anwendung in Betrieben ist die Förderung bzw. Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten.

Der WAI unterscheidet sich von klassischen Fragebogeninstrumenten in dem Sinne, dass es sich hierbei um ein sehr heterogenes Konstrukt handelt, welches sich durch zehn Fragen aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzt. Der WAI ist in diesem Zusammenhang kein Messinstrument im herkömmlichen Sinne, sondern in erster Linie als Index, Indikator oder als „tool“ zu verstehen, welches in engem Zusammenhang mit dem Konzept der Arbeitsfähigkeit anzuwenden ist.

Mehr zum WAI und zum INQA WAI-Netzwerk erfahren Sie auf www.wainetzwerk.de. Dort finden Sie auch alle zum WAI angebotenen Seminare und Tagungen.

 

   

Arbeitsfähigkeitscoaching® (AFCoaching®)

Das Arbeitsfähigkeitscoaching ist als Rahmenkonzept für das Betriebliche Eingliederungsmanagement zu verstehen. Es basiert auf dem finnischen Arbeitsfähigkeitskonzept und auf einem Drei-Ebenen-Ansatz:

  • Betriebliche Ebene: Es werden Strukturen angestrebt, um das Handlungsfeld BEM im Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit den weiteren Bereichen Betrieblicher Arbeitsschutz und Betriebliche Gesundheitsförderung fest zu verankern. Ein umfassender Datenschutz, der den betrieblichen AkteurInnen Handlungssicherheit gibt und eine Vertrauenskultur beim Umgang mit sensiblen Daten schafft, ist als wichtiges Element zu gewährleisten.
  • Überbetriebliche Ebene: Die Etablierung eines BEM-Unterstützungsnetzwerks dient der Prozessoptimierung an der Schnittstelle zu externen AkteurInnen (z. B. Integrationsämter, Krankenkassen, Rentenversicherer). Neben Möglichkeiten der finanziellen bzw. materiellen Unterstützung sowie Beratung bei der Eingliederung, zielt das Netzwerk auf einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch ab.
  • Individuelle Ebene: Das AFCoaching® unterstützt BEM-Berechtigte in sieben Schritten in ihrer aktiven Rolle bei der Wiederherstellung, dem Erhalt und der Förderung ihrer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit. Kernstück ist die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen mit den BEM-Berechtigten und den betrieblichen AkteurInnen (z. B. Führungskräfte und Interessensvertretung), damit sie in ihrer Umsetzung der betrieblichen Realität entsprechen.


Mehr zum Arbeitsfähigkeitscoaching® erfahren Sie hier.

 

   

Arbeitsbewältigungs-Coaching® (ab-c®)

Das Arbeitsbewältigungs-Coaching (ab-c®) ist ein Beratungsprozess, der entwickelt wurde, um Beschäftigten und Unternehmen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie dem demographischen Wandel aktiv begegnen und ihre Zukunft in einer partizipativen Rolle gestalten können.

Er hat oder - spielt sich ab auf drei verschiedene(n) Ebenen: der persönlich-vertrauten, der betrieblichen und der überbetrieblichen Ebene. Auf allen drei Ebenen wird versucht Beschäftigte in eine Lage zu versetzen, in der er oder sie eigenverantwortlich, selbstbestimmt und in einer aktiven Rolle für die eigene Arbeitsfähigkeit und Gesundheit zu sorgen lernt. Zusätzlich werden gemeinsam mit den betrieblichen und außerbetrieblichen Akteuren nach Lösungen gesucht, um die Beschäftigten dabei zu unterstützen, sowie deren Arbeitsfähigkeit.

 

   

Arbeitsbewältigungs-RADAR (WAI 2.0)

Das Arbeitsbewältigungs-Radar ist ein Instrument, dass es Unternehmen und Organisationen erlaubt, gezielt an ihrem Haus der Arbeitsfähigkeit zu bauen. Das Radar besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Elementen. Mit dem Fragebogen Arbeitsbewältigung-Personen-Radar (APR) wird die individuelle Situation erhoben, mit dem Arbeitsbewältigungs-Betriebs-Radar (ABR) kann im betrieblichen Workshop schnell und zuverlässig ein praktischer Konsens hergestellt werden, der zu gezielten gemeinsamen Handeln führt.

 

DiWo  

DiWo - Dialogorientierter Maßnahmenworkshop

Der "Dialogorientierte Maßnahmenworkshop" - DiWo ist eine besonders geeignete und eigens entwickelte Methode, um die vom Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Im Laufe des DiWos werden einerseits Gefährdungen - unterstützt durch eine arbeitswissenschaftlich fundierte Analyse - ermittelt und beurteilt und andererseits direkt passende Maßnahmen partizipativ in Ihrem Unternehmen dazu entwickelt. Der DiWo ist somit ein effizientes Instrument zur Gefährdungsbeurteilung, das flexibel angewendet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie mit Klick auf den Link.

 

 

Angebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zur Wiederherstellung, zum Erhalt und zur Förderung der Arbeitsfähigkeit:

INQA Audit

4 Handlungsfelder INQA Audit

 

Zukunftsfähige Unternehmenskultur - Das Audit der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Ziele des Audits der Initiative Neue Qualität der Arbeit sind die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch die Entwicklung eines besseren Arbeitsumfeldes zu erhalten und zu fördern.

Mit Hilfe und Unterstützung der Beschäftigten werden nachhaltige Veränderungsprozesse angestoßen, um die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern und den Anforderungen der Arbeitswelt von morgen aktiv begegnen zu können. Auf dem Weg zu einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur sowie zur ganzheitlichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen bietet das Audit Unterstützung in vier personalpolitischen Handlungsfeldern: Führung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz.

Tobias Reuter vom Institut für Arbeitsfähigkeit und vom WAI-Netzwerk hat sich zum Prozessbegleiter ausbilden lassen: „Das Audit unterstützt bei den Handlungsfeldern Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz die Unternehmenskultur und passt damit ausgezeichnet zur Zielsetzung des WAI-Netzwerks, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und zu fördern.“

Weitere Informationen erhalten Sie persönlich von Tobias Reuter (tobias.reuter@arbeitsfaehig.com) oder unter www.inqa-audit.de.

 

unternehmensWert:Mensch  

Zusammen. Zukunft. Gestalten. - unternehmensWert:Mensch, ein Beratungs- und Förderungsprogramm für den Mittelstand

Profitieren Sie von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, welche vom
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) subventioniert werden.

Die moderne Arbeitswelt birgt einige Anforderungen an die Unternehmen: demografischer Wandel, Nachwuchsmangel, durch Krankheit bedingte Engpässe oder das Thema Digitalisierung bzw. digitale Transformation.

Um auf solche Herausforderungen angemessen reagieren und diese bewältigen zu können, wurde das Beratungs- und Förderungsprogramm unternehmensWert:Mensch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) entwickelt. Es handelt sich um ein öffentlich gefördertes, niedrigschwelliges Programm, bei welchem ausgebildete Prozessberaterinnen und -berater passgenaue Konzepte zur Entwicklung und Gestaltung moderner und mitarbeiterorientierter Personalstrategien. Je nach Unternehmensgröße werden 50 bis 80 Prozent der Kosten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übernommen.

Tobias Reuter vom Institut für Arbeitsfähigkeit ist autorisierter Prozessberater und berät KMU bei der Gestaltung einer zukunftsgerechten und zukunftsfähigen Personalpolitik. Inhaltlich stützt sich das Programm auf die vier Handlungsfelder der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA): Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. In drei Schritten – Erstberatung, Prozessberatung und Ergebnisgespräch – werden bedarfsgerecht und nachhaltig Veränderungsprozesse im Unternehmen angestoßen.

Weitere Informationen erhalten Sie persönlich von Tobias Reuter (tobias.reuter@arbeitsfaehig.com) oder unter www.inqa-audit.de.

 

Aktuelles

Kontakt Marianne Giesert Prof. Dr. Anja Liebrich Tobias Reuter