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Arbeitsfähig in die Zukunft

Professionelles Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Einführung, Optimierung, Umsetzung und Evaluierung Ihres Betrieblichen Eingliederungsmanagements BEM.

 

Was ist BEM?

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist seit 2004 in Deutschland gesetzlich geregelt. Die Statistiken der Krankenkassen machen die aktuelle und zukünftige Bedeutung dieses Präventionsinstrumentes deutlich.

Das BEM unterstützt Beschäftigte nach längerer Erkrankung wieder im Betrieb Fuß zu fassen und eine Balance zwischen den Arbeitsanforderungen auf der einen Seite und den individuellen Möglichkeiten auf der anderen Seite herzustellen.

 

Unsere Vorgehensweise:

Die Implementierung des BEM auf betrieblicher Ebene beginnt mit der Bildung eines mit entsprechenden Entscheidungsbefugnissen ausgestatteter Steuerungskreises, der die Einführung aber auch kontinuierliche Weiterentwicklung des BEM lenkt (Prümper/ Reuter 2015). Es folgt zunächst eine Ist-Situationsanalyse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, um bestehende Strukturen und Prozesse zu identifizieren, weiterzuentwickeln und für das Eingliederungsmanagement zu nutzen. Ein weiterer bedeutender Schritt ist die Festlegung des eigenen BEM-Prozesses mit den dazugehörenden Verantwortlichkeiten (Reuter/ Stadler 2015). In diesem Zusammenhang ist es zielführend, Aufgaben und Erwartungen der involvierten internen Akteurinnen und Akteure durch einen moderierten Rollenklärungsprozess intensiv zu diskutieren und festzulegen. Mehrere Qualifizierungen flankieren diese Maßnahmen. So werden Fallmanager, sogenannte Arbeitsfähigkeitscoaches (AFCoaches), in einer ca. einjährigen Weiterbildung befähigt, die BEM-Berechtigten bei ihrer Eingliederung zu begleiten und zu unterstützen. Um diesen Prozess adäquat zu unterstützen werden weitere wichtige betriebliche Verantwortliche (Führungskräfte, Interessensvertretung, Betriebsarzt/-ärztin etc.) zu ihren Handlungsmöglichkeiten sowie zu ihren Rechten und Pflichten beim BEM und Betrieblichen Gesundheitsmanagement geschult (Giesert/ Reuter 2015). Um die Transparenz in der Belegschaft zu fördern, eignet sich ein Kommunikationskonzept, das interne Kommunikations- und Informationsprozesse nutzt. Beispielhafte Medien, die in der betrieblichen Praxis hierfür verwendet wurden, sind Betriebs-, Belegschafts- oder Personalversammlungen, BEM-Flyer, Aushänge, Betriebszeitung, Intranet, Intranet, Anschreiben zur Kontaktaufnahme, Qualifizierungsmaßnahmen (Liebrich 2015).

 

Unsere Leistungen:

Weiterbildung / Schulungen / Fachvorträge:

  • Referate und Fachvorträge zu Grundlagen und speziellen Aspekte des BEM
  • Qualifizierung von Führungskräften, Interessenvertretung und weiteren betrieblichen Akteurinnen und Akteuren
  • Qualifizierung von Arbeitsfähigkeitscoaches® zur Durchführung eines Fallmanagements

 

Betriebliche Umsetzung:

Methodenberatung:

  • Analyse der IST-Situation betrieblicher Strukturen, Prozesse und Ergebnisse
  • Evaluierung von BEM Aktivitäten
  • Beratung zum Arbeitsfähigkeitscoaching ®
  • Anpassung und Weiterentwicklung von vorhandenen Instrumenten

 

Prozessberatung:

  • Unterstützung bei der Implementierung und Weiterentwicklung eines BEM
  • Entwicklung bzw. Optimierung von BEM-Strukturen
  • Definition von BEM-Kernprozessen
  • Projektmanagement und Moderation
  • Moderierter Erfahrungsaustausch und Supervision

 

Umsetzung vor Ort:

  • Infoveranstaltungen für Beschäftigte
  • Durchführung unterstützender Analyseverfahren und daraus folgende Maßnahmenableitung innerhalb des BEM
  • Maßnahmenworkshops
  • Aufbau externer Unterstützungsstrukturen mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren
  • Supervision von BEM-Verantwortlichen und Fallmanagern
  • Durchführung Fallmanagement

 

 

Wir sind auch gerne persönlich für Sie da:

Marianne Giesert: marianne.giesert@arbeitsfaehig.com
Anja Liebrich: anja.liebrich@arbeitsfaehig.com
Tobias Reuter: tobias.reuter@arbeitsfaehig.com

 

 

Literaturempfehlungen: